Sie möchten Ihren Webauftritt verbessern? Wir haben Ihnen einfach umsetzbare Tipps zusammengestellt, die Sie schnell zu einer attraktiveren Internetseite führen. Wichtig dabei: Schauen Sie Ihre Webseite aus der Sicht Ihrer Patienten an. Für User ist es zentral, möglichst schnell und ohne zu suchen an die relevanten Informationen zu kommen. Ebenfalls wichtig ist eine ansprechende Gestaltung, die den Besucher der Seite einlädt, direkt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

8 Punkte, die Sie beachten sollten

1. Eine einfache, übersichtliche Webseite

Sie kennen das vermutlich selbst: Wenn Sie im Internet auf der Suche nach Informationen sind, möchten Sie ohne Umschweife ans Ziel zu kommen. Folglich: Je einfacher und übersichtlicher Ihre Webseite gestaltet ist, desto eher findet der mögliche Klient, was er braucht. Schauen Sie auch die Statistik Ihrer bestehenden Website an: Welche Seite wird am meisten angeschaut? Vielleicht lohnt es sich, die dort dargestellten Informationen leichter zugänglich zu machen.

2.  “Responsive” ist Pflicht

Webseiten werden zu etwa 70 Prozent auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones betrachtet, die einen kleineren Bildschirm haben. Stellen Sie sicher, dass Ihre Seite auf diesen Geräten einwandfrei dargestellt wird. Der Standard dafür, das so genannte “Responsive Webdesign” bedeutet im übertragenen Sinne “reagierendes Webdesign“. Inhalts- und Navigationselemente sowie auch der Aufbau einer Website passen sich der Bildschirmauflösung des Geräts an. Elemente, die an einem grossen Bildschirm nebeneinander dargestellt werden, sind dann beispielsweise untereinander sichtbar.

Ein kleines, aber entscheidendes Detail: Google hat diesen Trend in die Bewertung einer Seite eingebunden. Deshalb erscheinen Websites, die nicht mobilefähig sind, auf deutlich schlechteren Plätzen in den Suchergebnissen.

3. Angebot kurz und klar beschreiben

Kommt ein möglicher Kunde auf Ihre Internetpräsenz, möchte er am liebsten auf der ersten Seite erfahren, was Sie ihm anbieten und wer Sie sind. Verzichten Sie auf seitenlange Texte: Kürzer ist besser. Prägnante, einfache Erklärungen helfen beim Verständnis. Gehen Sie immer davon aus, dass die Leserin noch nie von Ihrem Thema gehört hat. Vielleicht verweisen Sie sogar auf einen Artikel, der ausführlicher erklärt, und lassen dem Leser die Wahl, dem Link zu folgen.

Fühlt er sich angesprochen und wird neugierig, wird er als nächstes Ihre Kontaktdaten brauchen, um Sie anzurufen oder Ihnen eine E-Mail zu senden.

4. Ihre Kontaktdaten

Bleiben Sie auch hier bescheiden – kurz und knapp soll es sein. Wie findet man am besten zu Ihnen, wie ist Ihre Adresse, wie kann man Sie telefonisch oder per E-Mail erreichen? Diese Informationen packen Sie am besten an jedes Seitenende. Daran sind die User gewöhnt und der Weg dorthin ist meist kurz.

5. Sprechzeiten und Erreichbarkeit

Und gleich neben den Kontaktdaten möchte Ihr Klient herausfinden, wann er Sie erreichen kann. Es ist also nur von Vorteil, wenn Sie Ihre Sprechzeiten oder Erreichbarkeiten ans Seitenende zum Kontakt stellen; diese Informationen sind zentral, müssen schnell und einfach auffindbar sein.

6. Bilder

Kein unwesentlicher Teil Ihrer Webseite sind die Bilder. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint – Ihre Klienten fühlen sich aufgehoben und wohl auf einer Seite mit ansprechenden, freundlichen und professionellen Bildern. Mit aussagekräftigen Bilder können Sie eine Stimmung vermitteln und zeigen, dass Sie eine vertrauenswürdige Therapeutin, ein vertrauenswürdiger Therapeut sind.

7. Aktuelle Inhalte

Achten Sie beim Erstellen von Inhalten darauf, klare Titel zu setzen, den Text korrekt zu formatieren und sich an Strukturen zu halten, die Ihre Internetseite besser lesbar machen. Auch Google belohnt Sie für diese Strukturierung, führt den Suchenden direkter zu den Inhalten und wertet Ihre Seite besser in den Suchresultaten.

Wer denkt, sich nach dem Erstellen der eigenen Webseite für ein paar Jahre ausruhen zu können, liegt falsch – aktuelle Inhalte sind wichtig – nicht nur für die Leser, sondern auch für Suchmaschinen. Stellen Sie sich vor, Ihr Kursangebot ist nicht aktuell, der Klient findet veraltete Daten auf Ihrer Seite – würden Sie sich  nicht auch schnell nach einem anderen Angebot umsehen?

8. Vom Profi – für Profis

Es scheint verlockend und günstig, die eigene Webseite selber zu bauen; viele Tools versprechen einfache und schnelle Lösungen. Aber bedenken Sie: Sie sind Profi in Ihrem Fachgebiet und kennen nicht alle aktuellen Web-Techniken so gut, wie Sie Ihr Fach beherrschen. Eine Internetseite in Auftrag zu geben hat viele Vorteile: Fachleute kennen viele Tricks, damit Seiten gut gefunden werden und stets dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Auch die Kosten (vorher eine klare Offerte einholen!) sind heute überschaubar und Sie sparen viel Zeit, wenn Sie sich nur um den Inhalt kümmern müssen.

Haben Sie Fragen zu Webseiten? Suchen Sie noch nach den passenden Partnern zur Konzeption oder Neugestaltung? Wir stehen Ihnen gerne hier im Blog oder auf unserer Facebook-Seite zur Verfügung.

Barbara Schwede
Barbara ist Germanistin und leidenschaftliche Kommunikatorin. Ihr Lieblingsthema: Gelungene Kommunikation. Ob als Beraterin für Moderation und Krisenkommunikation, als Dozentin oder als Systemische Beraterin und Wingwave-Coach - Barbara ist facettenreich und bringt langjährige Erfahrung aus Werbung, Führung, Coaching und dem Leben als Mutter von drei Kindern mit. Bei HealthAdvisor ist sie verantwortlich für das Community Management.
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